
Das Wichtigste in Kürze
Der Ankertext ist der Text, auf den man klickt, um einem Link zu folgen — das sichtbare Wort oder die Phrase, die auf die Zielseite verweist. Für SEO ist er relevant, weil er Google und Nutzern einen Hinweis gibt, worum es auf der verlinkten Seite geht.
Er ist ein Kontext-Signal: Verlinkst du mit dem Ankertext „SEO-Strategie entwickeln“, versteht Google besser, dass die Zielseite dieses Thema behandelt. Ein nichtssagender Text wie „hier“ oder „mehr erfahren“ gibt keinen Hinweis und verschenkt dieses Signal. Gute Ankertexte verbessern zudem die Nutzerführung, weil klar ist, was einen nach dem Klick erwartet.
Ideal sind beschreibende, natürliche Ankertexte, die zum Zielthema passen. Bei internen Links hast du die volle Kontrolle und solltest sie bewusst thematisch setzen. Bei externen Backlinks gilt Vorsicht: Zeigen auffällig viele fremde Links mit exakt demselben Keyword-Ankertext auf dich, kann das unnatürlich wirken. Ein gesundes Linkprofil ist vielfältig — mit Marken-, URL- und beschreibenden Ankertexten.
Der größte Hebel liegt bei den eigenen, internen Links: Mit sinnvollen Ankertexten leitest du sowohl Nutzer als auch Google gezielt zu deinen wichtigen Seiten und stärkst deren thematische Einordnung. Verlinke aus dem Fließtext heraus auf verwandte Beiträge und Leistungsseiten — mit einem Text, der das Ziel klar benennt, nicht mit einem generischen „weiterlesen“.
Es schadet nicht direkt, verschenkt aber Signal und Nutzerorientierung. Ein beschreibender Ankertext ist fast immer die bessere Wahl.
Nein. Ein natürliches Linkprofil ist vielfältig. Zu viele identische Keyword-Ankertexte von außen können unnatürlich wirken.