
Das Wichtigste in Kürze
Die Keyword-Dichte misst, wie häufig ein Keyword im Verhältnis zur Gesamtwortzahl eines Textes vorkommt. In den Anfängen des SEO galt sie als wichtige Stellschraube — heute ist sie ein überholtes Konzept, das mehr schadet als nützt, wenn man es ernst nimmt.
Nein. Es existiert keine magische Prozentzahl, auf die man optimieren sollte. Google bewertet Inhalte längst nicht mehr über das Zählen von Wörtern, sondern versteht Themen semantisch: über Zusammenhänge, verwandte Begriffe und den Kontext. Ein Text kann ein Thema perfekt abdecken, ohne das Keyword auffällig oft zu nennen.
Wer ein Keyword künstlich häufig einbaut, betreibt Keyword-Stuffing — der Text wird unnatürlich und schlecht lesbar. Google erkennt das und wertet es als Qualitätsproblem; Nutzer springen ab. Statt zu helfen, kostet erzwungene Keyword-Dichte also Vertrauen und Ranking. Der Text soll für Menschen geschrieben sein, nicht für einen Wortzähler.
Statt auf eine Dichte zu optimieren, deckst du das Thema vollständig und relevant ab: Das Haupt-Keyword kommt natürlich vor (auch in Überschrift und Einleitung), ergänzt um verwandte Begriffe und Fragen, die Nutzer wirklich stellen. Schreib klar, beantworte die Suchintention und gib echten Mehrwert. Das ist das moderne Gegenstück zur alten Keyword-Dichte.
So oft, wie es natürlich passt — meist in Titel, Einleitung, einer Überschrift und dort, wo es inhaltlich sinnvoll ist. Eine feste Zahl gibt es nicht.
Varianten und verwandte Begriffe reichen. Google versteht Synonyme und Zusammenhänge, deshalb musst du nicht immer die exakte Wortfolge wiederholen.